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Vom Halten und Loslassen: Das unsichtbare Fundament der bindungsorientierten Erziehung.

Es ist oft wie beim Gärtnern🌱: Wir können es manchmal gar nicht erwarten, dass unsere Kinder hoch hinauswachsen, um mit ihnen ihre Erfolge zu feiern. 

Doch vergessen wir dabei manchmal: Bevor sie wirklich fliegen können, brauchen sie stabile Wurzeln, die ihnen Halt und Sicherheit geben.

In stürmischen Zeiten standhaft bleiben.

Die Wurzeln sind das unsichtbare Fundament, die sie tragen. Sie bestehen aus Liebe, Vertrauen und einem sicheren Zuhause.

 

Diese Wurzeln sind nicht immer sichtbar. Doch sie sind entscheidend dafür, dass unsere Kinder in stürmischen Zeiten standhaft bleiben.⚓️

 

Wenn wir ihnen die Sicherheit bieten, die sie brauchen, können sie mutig ihre Flügel ausbreiten und neue Höhen erreichen.

In die Grundlagen investieren

Oft neigen wir dazu, uns auf die spektakulären Momente unserer Kinder zu konzentrieren: Auf Erfolge in der Schule, auf sportliche Leistungen oder herausragende Fähigkeiten.

 

Doch ohne die tiefen Wurzeln der emotionalen Unterstützung und des Verständnisses sind solche Erfolge nur halb so viel wert.

 

Wir dürfen vor allem in die Grundlagen investieren.

 

Das bedeutet: Hinsehen, hinhören, hinspüren.

 

Uns in Geduld zu üben und Raum zu schaffen.

 

Für die Gefühle unserer Kinder.

 

Und für uns selbst.

 

Um unsere eigenen Wurzeln zu finden und zu spüren.

 

Und um unsere eigenen Flügel auszubreiten, bevor wir unsere Kinder dazu ermutigen oder sie in eine bestimmte Richtung schubsen wollen.🪽

 

Weil wir den Druck von außen spüren.

 

Oder ihn selbst als Kinder erfahren haben und ihn jetzt (an vielen Stellen vielleicht ganz unbewusst) weitergeben.

 

Weil wir es nicht anders kennen und in Sätzen wie „Da muss er / sie jetzt durch...“ stecken bleiben.

Wenn Begleitung an die Substanz geht

Diese Grundlagen fortwährend zur Verfügung zu stellen ist nicht immer spektakulär.

 

Und auch nicht immer schön.

 

Es fordert mitunter viel von uns ab und kann an vielen Stellen langatmig, nervig, zum aus der Haut fahren, ermüdend und / oder triggernd sein.

 

Doch wir können nicht von unseren Kindern erwarten, dass sie ihre Emotionen regulieren, wenn wir es bei uns selbst nicht können. 

 

Und nichts verlangen, was wir selbst (noch)  nicht sind oder nicht zu zeigen wagen. 

 

Wir dürfen uns um uns selbst kümmern, weil Selbstliebe und Selbstfürsorge kein Egoismus ist, sondern das schönste Bild, das wir unseren Kindern vorleben können. 

 

Und in Wahrheit ein unsichtbares Versprechen ist, sie wissen und fühlen zu lassen, dass sie vorbehaltlos geliebt sind und unterstützt werden. 

 

Auch wenn sie vielleicht immer wieder andere Wege einschlagen, als wir gerne für sie vorgesehen hätten.

 

Denn gerade weil wir uns selbst in Liebe und Achtsamkeit begegnen, ist dies auch für unseren Umgang mit unserem Umfeld möglich. 

Das größte Geschenk: In Freiheit fliegen

Mit Vertrauen und Mut in die Welt hinausgehen zu können ist wahrscheinlich das größte Geschenk, das ein Mensch in sich tragen kann.

 

Das ihn wahrhaftig durchs Leben führt.

 

Um wirklich frei zu fliegen. 🪶


Wie geht es Dir gerade im Begleiten Deines Kindes?

Schreib es mir gerne. Kontakt


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